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Historische Schiffe

CÄSARIS 

 

ein Nachbau aus einer Buchvorlage (Lindström "Das Schiff"). Der Bauplan wurde von Erich Pawellek hierfür im Maßstab 1:10 entwickelt. Das Ziel war zahlreiche Sonderfunktionen mit zu verbauen und auf weiteren Meisterschaften zu starten. Im Jahr 1967 war dies technisch noch eine große Herausfordrung, da die Elektronik sehr aufwändig und schwer war. Auch bestand oft das Platz-Problem bei einem schmalen Rumpf mit vielen Funktionswünschen.

Das Ziel wurde im Sommer 1968 erreicht um mit Sonderfunktionen (Anker u. Segel auf-ab, Steinschleuder und Brandpfeil-Abschuß u.w.) bei den Veranstaltungen wie z.B. EM in Frankreich, Bulgarien, Landesmeisterschaften und vielen weiteren Schaufahrten von 1968 bis 1985 die Zuschauer zu begeistern. Danach im Jahr 1985 ist die CÄSARIS ein Standmodell geworden. 

 

Technische Daten: Länge 1901 mm, Breite ohne die Ruder 390 mm

ROSSE OF MISSISSIPPI

 

Raddampfer mit Sonderfunktionen (Nebelhorn,Glocke), Länge 1160mm  im Maßstab 1:50

VALLEY  BELLE

Mississippi Steamboats

Technische Merkmale zum Original:

Heckraddampfer mit Holzrumpf, war auch im
Einsatz als Schubschiff ehemals Transportschiff.

Abmessungen: Rumpf 40,0 m x 10,97 m; Rumpfhöhe 1,52 m
Befeuerung:  2 Kessel mit Kohlebefeuerung

Die Geschichte der Valley Belle
1883 Stapellauf in Hamar-Ohio. Der Umbau erfolgte 1927 vom Transportschiff (Packet) zum Schubschiff. Es wurde hauptsächlich der Valley Belle das Vergnügungs- und Theaterschiff Bryant’s Showboat vorgespannt. Im Jahr1943 sank die Valley Belle in Kanauga- Ohio. Die Valley Belle fuhr während 60 Jahren ohne Unfall auf dem Ohio River. Ein einmaliger Rekord in der Geschichte der Mississippi Steamboats. Viele Steamboats verunfallten durch eine Kesselexplosion und brannten aus oder blieben in Untiefen stecken.

zum Modell

Abmessung üa.            Länge: 110 cm /  Breite: 24 cm / Höhe: 36 cm
Gewicht                        ca. 9 kg
Maßstab                       1:32

 

BRYANT's  Showboat

zum Original

Die Theaterschiffe (Showboats) fuhren entlang der Flüsse und sorgten für  Zeit für Unterhaltung und Abwechslung in Städte und abgelegenen Dörfer. Ein Showboat war immer antriebslos und wurde durch sein Steamboat geschoben. Gesteuert wurde dieser Schubverband im Pilothouse auf dem Dach vom Showboat.

Dazu wurden die Leinen für die Ruder und die Maschinensteuerung über Rollen in den Maschinenraum vom Steamboat geführt.

Im Jahre 1917 baute die Familie Bryant das Bryant's Showboat. Bis 1942 betrieb sie das Showboat-Unternehmen entlang vom Ohio-River. Über die Jahre schoben insgesamt vier Steamboats das Showboat:

1917 bis 1919 E.F.Jackson
1919 bis 1935 Valley Belle 
1935 bis 1939 Clairmont
1939 bis 1942 New Lotus

Mit dem Aufkommen vom Film, Kino und durch die zunehmende Mobilität (Auto und Eisenbahn) verschwanden die Showboats. Nach dem Ende von Bryant's Showboat zog die Tochter Betty Bryant als Schauspielerin nach Hollywood, wo sie in zahlreichen Filmen mitwirkte. 1999 starb Betty Bryant.

Neben der Familie Bryant lebten einige Deckhands, Schauspieler und Musiker für jeweils eine Saison an Bord. Dazu gehörten die Mutter von Buster Keaton und weitere Berühmtheiten der damaligen Schauspielkunst zum Ensemble. Auf dem Dach vom Schubschiff und später auf dem Bryant's Showboat befand sich ein dampfbetriebenes Klavier (Calliope), welches das Eintreffen ankündigte. Das Calliope war bis zu 15 Meilen weit zu hören. Im Showboat war eine 6m breite Bühne und das Auditorium umfasste 500 Plätze. Gespielt wurden Stücke u.a. von Shakespeare aber auch Komödien und unterhaltsame Gesangsstücke.
Die Familie Bryant hatte ihre Schlaf- und Wohnräume vor und hinter dem Theatersaal auf dem Showboat. Die Schauspieler, Musikanten und Deckhands lebten in den Räumen der Valley Belle, wo sich die Küche und der gemeinsame Speiseraum befanden.

 

zum Modell

Länge 131cm / Breite 29,4 cm / Höhe 38 cm / Gewicht ca. 8kg / Maßstab 1:32

 

 

GOLDEN CALF 

 

ein freier Nachbau eines Handelsschiff um 1600 im Maßstab 1:40. Bauzeit 1956 bis 1957, dieses Modell wurde 1959 durch Filmaufnahmen in einem Piraten-Film in der Modellbau-Szene bekannt und die damalige Presse ging fast um die Welt. Zu Filmehren kam die GOLDEN CALF als ein Foto 1958 im Magazin  STARS & STRIPES die Prynopro Telvision (Film Agentur) in Hollywood auf das Modell aufmerksam machte. Der Film wurde teilweise im deutschen Filmstudio Geiselgasteig (für die Trickaufnahmen) und in weiteren Ländern I / F gedreht. Es war vermutlich der Film Küste der Piraten der 1960/61 heraus kam. Dieses Modell war das erste mit Riemen angetriebene Schiffsmodell und begeisterte die Modellbauer bundesweit. Es gab einige Ideen zu einem Fahrprogramm, die mit einer etwas einfacheren zweiten Schiffsvariante folgte. Es wurde eine Seeschlacht nach gestellt und hierbei ein zweites Schiff in "Brand geschossen" und versank. Das zählte seinerzeit als eine technische Leistung. Erbaut von Erich Pawellek