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S A R  ehem.  44 Meter Klasse

SRK Wilhelm Kaisen

wurde im Jahr 1978 von der Schweers-Werft in Bardenfleth unter Werft-Nr. 6430 gebaut. Das Tochterboot stellte dieselbe Werft unter der (Baunummer 6431) zeitgleich her. Am 6. April 1978 wurde das Schiff in Bardenfleth auf den Namen von Wilhelm Kaisen, einem langjährigen Bürgermeister der Stadt Bremen, getauft, das Tochterboot erhielt den Vornamen von Kaisens Ehefrau Helene. Die Wilhelm Kaisen wurde am 19. Juli 1978 im Südhafen der Insel Helgoland stationiert. Im Jahr 2000 wurden die Wilhelm Kaisen zusammen mit der John Essberger in der Werft generalüberholt. Unter anderem wurden die Bordtechnik erneuert, die Mannschaftsräume umgestaltet und das Bordhospital in einen Mehrzweckraum umfunktioniert. So kann das Bordhospital z.B. in zusätzliche Unterkünfte oder in einen Besprechungsraum verwandelt werden. Außerdem wurde das Heck des Seenotkreuzers und des Tochterbootes hauptsächlich im Bereich unter der Wasserlinie verbreitert. Diese Verbreiterungen führten zu einer besseren Kursstabilität bei hoher See von achtern. Mit der Indienststellung der Hermann Marwede auf Helgoland erfolgte am 8. Juli 2003 eine Verlegung nach Sassnitz auf der Insel Rügen. Am 18. Mai 2012 wurde der Kreuzer ausgemustert und durch den Neubau Harro Koebke ersetzt. Das Schiff gehörte zusammen mit seinen Schwesterschiffen John T. Essberger und Hermann Ritter bis zum Bau der Hermann Marwede im Jahre 2003 zu den größten Einheiten der DGzRS. Die Wilhelm Kaisen wurde von der DGzRS verkauft und wird unter dem Namen Sherrie Anne unter der Flagge von Togo für Sicherungsdienste vor der ostafrikanischen Küste eingesetzt. Dazu wurde sie im Herbst 2012 bei der Tamsen Maritim GmbH in Rostock-Gehlsdorf überholt und verließ Rostock am 21. Dezember 2012.

 

SRK JOHN T. ESSBERGER 

das Schiff wurde 1975 von der Schweers-Werft in Bardenfleth unter Werft-Nr. 6426 gebaut. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautet KRS 9. Das Rufzeichen ist DBAI. Das Tochterboot Elsa (Baunummer 6427) hat die interne Bezeichnung KRT 9. Getauft wurde das Schiff in Bardenfleth am 26. April 1975 auf den Namen eines Reeders und Förderers der DGzRS. Das Tochterboot erhielt den Vornamen von Essbergers Ehefrau. Mit der John T. Essberger entstand das Typschiff der 44 m-Kreuzerklasse der DGzRS; zwei bzw. drei Jahre später wurden die beiden Schwesterschiffe Hermann Ritter und Wilhelm Kaisen gebaut. Bis zum Bau des Seenotrettungskreuzer Hermann Marwede im Jahre 2003 waren die 44-Meter-Kreuzer die größten Einheiten der DGzRS. Im Jahr 2000 wurden die John T. Essberger und die Wilhelm Kaisen in der Werft generalüberholt. Unter anderem wurde die Bordtechnik erneuert, die Mannschaftsräume umgestaltet und das Bordhospital in einen Mehrzweckraum umfunktioniert. So kann das Bordhospital z.B. in zusätzliche Unterkünfte oder in einen Besprechungsraum verwandelt werden. Außerdem wurde das Heck des Seenotkreuzers und des Tochterbootes hauptsächlich im Bereich unter der Wasseroberfläche verbreitert. Diese Verbreiterungen führen zu einer besseren Kursstabilität bei hoher See von achtern. Die John T. Essberger war seit Juli 1975 im Bereich, rund um die Ostseeinsel Fehmarn bis Bornholm eingesetzt. Neben dem regulären festen Liegenplatz im alten Marinehafen in Grossenbrode, bestand noch eine oft genutzte Seeposition vor Burgstaaken. Die John T. Essberger wurde am 10. Mai 2011 in Bremerhaven außer Dienst gestellt und seit dem 29. Mai 2011, ist der Kreuzer im Technik-Museum Speyer ausgestellt. Dazu wurde sie im Mai 2011 über den Rhein nach Speyer überführt.